“Zur Eingewöhnung: EINZELHAFT!” 

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“Zur Eingewöhnung: EINZELHAFT!” (39min)
(Die Zustände im Durchgangsheim in Bad Freienwalde, 1968 bis 1987) – eine Choreografie für vier Tänzer*innen und einen Musiker der “tanzkompanie golde g.” in Zusammenarbeit mit „ars momento e.V.

Tanz: Juliane Bauer, Denise Noack, Konstantinos Spyrou, Christoph Viol
Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit Juliane Bauer, Denise Noack, Konstantinos Spyrou, Christoph Viol
Musik/Komposition: Konrad Jende
Konzept: Golde Grunske

Video: Jae-Pyung Park, Jongbin Park

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung
In Kooperation mit ars momento e.V., LAkD Brandenburg, Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
 
Zum Thema:
Im Durchgangsheim in Bad Freienwalde waren von 1968 bis 1987 Kinder und Jugendliche eingesperrt, die aus Sicht der Jugendhilfe der DDR als „schwer erziehbar“ galten oder durch „abweichendes Verhalten“ auffielen. Kinder und Jugendliche, die im sozialistischen Sinne nicht den gesellschaftlichen Normen entsprachen, sollten umerzogen und gebrochen werden.
Der Aufenthalt im Durchgangsheim in Bad Freienwalde, der geprägt war von Angst, körperlicher und seelische Gewalt, hinterließ bei vielen der Betroffenen tiefe seelische und körperliche Wunden, die bis heute nicht verheilt sind.
Einige Betroffene haben 2012 den Verein „Kindergefängnis Bad Freienwalde – Interessengemeinschaft ehemaliger Heimkinder Ost“ gegründet und kämpfen seitdem um die Aufarbeitung der Zustände und Hintergründe im Durchgangsheim Bad Freienwalde.

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